Wunddesinfektion & Wundheilung

Wundheilung – Auf die richtige Pflege kommt es an

Eine Wunde entsteht schnell: beim Sport, in der Küche oder gar im Büro. Doch wie pflegt man eine Wunde richtig, damit sie schnell heilt und keine Narben zurücklässt?

Was ist Wundheilung?

Die Wundheilung ist ein körpereigener Prozess, der Schäden an Haut und Körpergewebe schnellstmöglich behebt. Während der Wundheilung wird zerstörtes Gewebe durch neues ersetzt. Durch eine optimale Pflege, etwa mit einer desinfizierender Salbe, Creme oder Gel können Infektionen oder unschöne Narben vermindert werden.

Wie wird eine Wunde behandelt?

Kleinere Wunden wie Kratz-, Schürf- oder Schnittwunden, aber auch Verbrennungen 1. Grades können selbst behandelt und gepflegt werden. Wichtig ist, dass die Wunde gereinigt wird. Gewisse Verunreinigungen, etwa durch Kieselsteine, können mit einer Pinzette entfernt und die Wunde mit
Wasser ausgespült werden.

Für die Desinfektion eignen sich Wundsprays. Ein leicht fettendes Mittel, das auf die Wunde aufgetragen wird, unterstützt den Heilungsprozess. Dazu eignen sich vor allem Salben, da sie besonders gut in die Haut einziehen. Einige desinfizieren und regen die Wundheilung mithilfe von Vitamin A an. Anschliessend kann die Wunde mit einem Pflaster oder Verband abgedeckt werden. Diese bieten Schutz vor Keimen, Austrocknung und UV-Strahlung. Darüber hinaus beugt die Polsterung auch Schmerzen vor.

Grössere oder stark blutende Wunden, wie etwa eine Platzwunde, sollten von einer Ärztin oder einem Arzt angeschaut werden. Dies gilt auch, falls während dem Heilungsprozess Rötungen oder Schwellungen auftreten, es um die Wunde zu pochen beginnt, diese warm wird oder eitert.

Was ist bei der Wunddesinfektion zu beachten?

Mit der Wunddesinfektion werden Sekundärinfektionen durch Keime minimiert. Dabei sollte man auf Wirkstoffe achten, die den Befall von Bakterien, Pilzen oder auch Viren verringern oder diese ganz abtöten. Dazu zählen:

  • Chlorhexidindigluconat
  • Benzoxoniumchlorid
  • Octenidin
  • Cetylpyridiniumchlorid
  • Silbersulfadiazin

Wundarten und ihre Merkmale

Es gibt verschiedene Wundarten und Ursachen für ihre Entstehung. Kleinere mechanische Wunden können meist gut selbst behandelt werden. Bei einer chemischen Ursache, wie einer Verätzung durch eine Lauge, sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Ähnliches gilt für Verbrennungen ab dem 2. Grad, da diese Wunden eine spezielle Pflege brauchen.

Mechanische Ursache

  • Schnittwunde
  • Schürfwunde
  • Prellung
  • Platzwunde
  • Stichwunde
  • Bisswunde
  • Blasen

Chemische Ursache

  • Verätzungen

Thermische Ursache

  • Verbrennungen und Verbrühungen

Welche Formen der Wundheilung gibt es?

Die Wundheilung setzt sofort nach der Verletzung ein. Die Dauer der Heilung ist jedoch je nach Art, Behandlung, Lokalisation und Grösse der Wunde unterschiedlich. So kann diese durch eine Desinfektion und korrekte Pflege angeregt und verkürzt werden. Es wird zwischen zwei Formen unterschieden:

  • Primäre Wundheilung: Hier liegen die Wundränder glatt und eng aneinander. Das ist oft bei oberflächlichen Wunden wie Schnitt- oder Schürfwunden der Fall. Wunden die anfänglich zur Primären Wundheilung gehörten, können bei fehlender Pflege in die sekundäre Wundheilung übergehen. Für eine schnelle Heilung ist daher die Wunddesinfektion Pflicht.
  • Sekundäre Wundheilung: Bei dieser Form liegen die Wundränder nicht beisammen oder die Wunde ist infiziert. Da zuerst ein vorübergehendes Gewebe erstellt werden muss, um die Haut neu zu bilden dauert die Heilung länger. Damit steigt das Risiko für einen Infekt.

Notfallnummern

Rettungsdienst: 144
Rega: 1414
Feuerwehr: 118
Polizei: 117
Tox Zentrum: 145

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