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Augen

Rote Augen: Ursachen, Behandlungen, Tipps

Zugluft, Kälte oder Staubkörner im Auge: Rote Augen haben viele Menschen irgendwann einmal. Sie können dramatisch und beunruhigend aussehen. Viele stören gerötete Augen auch kosmetisch. Zudem können die Augen schmerzen und brennen, was im Alltag und Beruf ebenfalls sehr unangenehm sein kann. Die Augenrötung kann ein oder beide Augen betreffen, je nach Auslöser.

Rote Augen können vielfältige Ursachen haben. Manchmal sind die Gründe vergleichsweise harmlos, zum Beispiel Staub im Auge oder eine Bindehautentzündung. In anderen Fällen können gerötete Augen ein Alarmsignal für ernstere Krankheiten sein. Wenn zeitnah keine Besserung auftritt, sollten Sie Ihre Augenärztin oder Ihren Augenarzt aufsuchen. Spezialistinnen und Spezialistinnen aus der Augenheilkunde – der Ophthalmologie – können herausfinden, was hinter Ihren roten Augen steckt.

Was sind die Ursachen für rote Augen?

Ein rotes Auge entsteht, wenn sich Blutgefässe im Auge weiten und verstärkt mit Blut füllen oder wenn Gefässe verletzt werden, zum Beispiel durch einen spitzen Gegenstand. Dadurch wird das Weisse vom Auge rot. Mit roten Augen haben viele Menschen irgendwann einmal zu tun. Eine harmlose Augenrötung klingt meist mit der richtigen Behandlung binnen kurzer Zeit wieder ab, in anderen Fällen kann sie hartnäckiger sein. Es gibt eine breite Palette an Ursachen.

Lesen Sie, was gerötete Augen bedeuten können:

  • Einflüsse und Reize aus der Umwelt, z.B. Zugluft, Kälte, Rauch, UV-Strahlung (Sonne) und Fremdkörper wie Staubpartikel, Sand, Wimpern oder Pollen.
  • Langes Arbeiten am Bildschirm, z.B. mit Laptop, Tablet, Smartphone, PC – die Augen sind oft übermüdet und trocken, weil Menschen beim Betrachten eines Bildschirms seltener blinzeln und das Auge weniger gut befeuchtet wird.
  • Schlafmangel kann sich auch in den Augen niederschlagen und sie können müde und gerötet sein.
  • Kosmetika, welche die Augen reizen, zum Beispiel Wimperntusche oder Eyeliner.
  • Kontaktlinsen können die Augen mechanisch reizen und austrocknen.
  • Trockene Augen sind oft zugleich gerötet. Äussere Einflüsse wie lange Bildschirmarbeit, trockene Heizungsluft, Klimaanlagen oder Zigarettenrauch begünstigen trockene Augen. Vor allem morgens haben manche Menschen gerötete Augen, weil nachts die Produktion der Tränenflüssigkeit sinkt.
  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis) – diese Form der Augenentzündung kann durch eine Vielzahl von Gründen entstehen, z.B. durch Fremdkörper im Auge, Viren, Bakterien oder Zugluft, aber auch bei einem Heuschnupfen (Pollenallergie). Medizinische Fachpersonen sprechen von allergischer Konjunktivitis, wenn die geröteten, gereizten und juckenden Augen mit einer Allergie in Verbindung stehen.
  • Infektionskrankheiten wie eine Erkältung, Grippe oder Covid-19 können auch die Augen betreffen und rote Augen hervorrufen.
  • Augeninfektionen mit Bakterien, Viren (z.B. Herpes simplex-Virus, der Verursacher von Augenherpes) oder Pilzen; ein Grund für die Augeninfektion kann eine mangelnde Hygiene im Umgang mit Kontaktlinsen sein;
  • Lidrandentzündung (Blepharitis) – die Augenlider sind oft gerötet, verkrustet und brennen, meist sind Bakterien die Auslöser.
  • Augenverletzungen, B. durch einen spitzen, scharfen oder stumpfen Gegenstand.
  • Grüner Star (Glaukom) – dabei ist der Augeninnendruck erhöht; bei einem Glaukomanfall ist der Druck im Auge jedoch akut stark erhöht – dies ist ein augenärztlicher Notfall. Zu den roten Augen können Symptome wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen kommen.
  • Hornhautentzündung (Keratitis) – ein häufiger Grund sind Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen.
  • Gefässhautentzündung (Uveitis) – diese Form der Augenentzündung betrifft mehrere Augenstrukturen wie die Aderhaut, den Strahlenkörper und die Regenbogenhaut (Iris); die Uveitis kommt meist im Rahmen bestimmter Grunderkrankungen vor, zum Beispiel bei rheumatischen Krankheiten.
  • Lederhautentzündung (Skleritis) – eine Augenentzündung, die ebenfalls oft im Zusammenhang mit rheumatischen Erkrankungen steht.
  • Blutungen unter der Bindehaut (Hyposphagma) – typisch ist ein begrenzter roter Fleck, wenn feine Äderchen im Auge platzen. Die Ursache kann ein erhöhter Blutdruck oder ein plötzlicher Druckanstieg sein, zum Beispiel beim Heben schwerer Lasten oder bei heftigem Husten.

Rote Augen … und weitere Symptome

Rote Augen können noch mit einigen weiteren Symptomen einhergehen, zum Beispiel:

  • Die Augen schmerzen, brennen, jucken, tränen oder sind geschwollen.
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • Vermindertes Sehvermögen
  • Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen – dies kann ein Hinweis auf einen akuten Glaukomanfall sein.

Bei vielen dieser Symptome sollten Sie zeitnah Ihre Augenarztpraxis aufsuchen und die Beschwerden abklären lassen.

Rote Augen behandeln – was hilft?

Viele fragen sich, was man tun soll, wenn man rote Augen hat, und wie man ein rotes Auge weg kriegt. Die meisten Betroffenen möchten die Augenrötung so schnell wie möglich wieder loswerden. Die Behandlung von geröteten Augen hängt immer von der jeweiligen Ursache ab. Augenärztinnen und Augenärzte müssen zuerst einmal herausfinden, was die roten Augen hervorgerufen hat. So unterschiedlich die Auslöser sind, so verschieden sind auch die Therapien – die wichtigsten im Überblick:

  • Kurzfristig kann Kühlen eine Massnahme gegen rote Augen sein. Platzieren Sie eine kühle Kompresse oder ein Tuch auf den Augen, das Sie mit kaltem Wasser getränkt haben.
  • Fremdkörper im Auge müssen entfernt werden. Staub oder Wimpern können Sie vorsichtig selbst beseitigen. Verwenden Sie Augentropfen zur Reinigung oder spülen Sie das Auge mit viel klarem Wasser aus. Fremdkörper wie Glassplitter sollte nur ein Augenarzt oder eine Augenärztin entfernen.
  • Wenn die Augenrötung durch den Kontakt mit einer Chemikalie verursacht wurde, zum Beispiel mit einem aggressiven Putzmittel, spülen Sie die Augen vorsichtig mit kaltem Wasser aus der Leitung aus. Dann suchen Sie eine augenärztliche Praxis auf.
  • Bei trockenen und geröteten Augen helfen Tränenersatzmittel in Form von Augentropfen. Sie befeuchten und reinigen Ihre Augen und lindern die Augenbeschwerden. Manche Augentropfen enthalten pflanzliche Inhaltsstoffe, zum Beispiel aus dem Sonnenhut (Echinacea) oder Augentrost (Euphrasia). Beide sind seit langem in der Therapie von Augenproblemen bewährt. Es gibt auch Augentropfen mit Dexpanthenol oder Hyaluronsäure, die Ihre Augen befeuchten und pflegen. Viele Arten von Augentropfen sind ohne Rezept in der Apotheke, Drogerie oder im Internet-Fachhandel erhältlich.
  • Eine Allergie kann eine Bindehautentzündung auslösen, was sich durch rote Augen äussert. Bei Bindehautentzündungen und roten Augen, verursacht durch Heuschnupfen, können antiallergische Augentropfen eine Möglichkeit sein.
  • Bei einer Infektion mit Bakterien oder Viren können antibakterielle oder antivirale Augentropfen oder Augensalben helfen. Die Präparate enthalten Antibiotika beziehungsweise Virostatika (z.B. gegen Augenherpes).
  • Ist eine Grunderkrankung für die roten Augen verantwortlich, zum Beispiel eine rheumatische Erkrankung, behandeln Ärztinnen und Ärzte zunächst diese. Mit einer ausreichenden Therapie der Grunderkrankung sollte sich auch die Augenrötung bessern.

Das können Sie selbst gegen rote Augen tun

Sie können auch selbst etwas dazu beitragen, um Ihre Augen zu pflegen und gesund zu erhalten. Einige Tipps und Massnahmen, mit denen Sie rote Augen wegbekommen beziehungsweise Augenrötungen und Augenentzündungen vorbeugen können:

  • Vermeiden Sie Einflüsse, die Ihre Augen reizen. Dazu zählen unter anderem Zugluft, starke UV-Strahlung (Sonnenbrille!) oder Tabakrauch.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit in den Räumen, damit Ihre Augen nicht so schnell austrocknen. Stellen Sie zum Beispiel ein Schälchen mit Wasser auf die Heizung oder hängen Sie feuchte Tücher auf.
  • Achten Sie auf die Länge Ihrer Bildschirmzeiten. Legen Sie zwischendurch immer wieder Pausen für Ihre Augen ein, in denen sie sich erholen und entspannen können. Auch Augengymnastik zwischendurch kann hilfreich sein, um sich vor trockenen, geröteten Augen zu schützen.
  • Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, achten Sie besonders gut auf die Hygiene. Sonst können Krankheitserreger ins Auge eindringen und Augenentzündungen hervorrufen. Bei geröteten Augen sollten Sie einige Tage auf Kontaktlinsen verzichten, um die Augen nicht weiter zu reizen. Tragen Sie stattdessen einige Zeit eine Brille.
  • Überprüfen Sie Ihre Kosmetika, die Sie im Gesicht und an den Augen anwenden. Dazu gehören zum Beispiel Wimpertusche, Lidschatten, Eyeliner, Makeup-Entferner oder Augencremes. Wählen Sie ein alternatives, besser verträgliches Produkt, falls es die geröteten Augen verursacht hat.
  • Achten Sie täglich auf ausreichenden Schlaf. Wichtig ist aber nicht nur die Schlafmenge, sondern auch die Schlafqualität (z.B. kühler und dunkler Raum, Störgeräusche z.B. durch Smartphone verbannen). Dies kommt Ihrem gesamten Körper zugute, auch Ihren Augen.

FAQs

Welche Krankheit steckt hinter roten Augen?

Eine Krankheit, die häufig hinter roten Augen steckt, ist die Bindehautentzündung, die Konjunktivitis. Sie kann durch äussere Einflüsse und Umweltfaktoren entstehen, zum Beispiel durch Zugluft, Staub oder Pollen. Im Zusammenhang mit der Pollenallergie spricht man von allergischer Bindehautentzündung. Typisch ist, dass die Augen gerötet sind, schmerzen, brennen und jucken. Zudem sind die Augen geschwollen und oft durch Sekrete verklebt, vor allem morgens nach dem Aufstehen.

Welches Vitamin fehlt bei roten Augen?

Es gibt kein spezielles Vitamin, das bei roten Augen fehlt. Allerdings spielen bestimmte Vitamine für die Augengesundheit eine sehr wichtige Rolle. So ist zum Beispiel Vitamin A mit seiner zentralen Wirkform Retinol entscheidend für gutes Sehen. Vitamin A ist unter anderem in Leber, Milch und Milchprodukten enthalten, zum Beispiel Käsesorten wie Camembert.

Wann mit rotem Auge zum Arzt?

Wenn Behandlungen wie frei verkäufliche Augentropfen nicht ausreichend helfen und sich die Augenrötung nicht binnen weniger Tage bessert, sollten Sie einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Gleiches gilt, wenn zu den geröteten Augen noch weitere Symptome kommen, zum Beispiel Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Sehstörungen. Auch bei Verletzungen des Auges, zum Beispiel durch Metall- oder Glassplitter, ist umgehend ein Besuch in der Augenarztpraxis notwendig.

Wie bekomme ich rote Augen wieder weiss?

In vielen Fällen können Augentropfen die roten Augen wieder weiss werden lassen. Sie helfen zum Beispiel, wenn Müdigkeit und Überlastung oder eine Allergie hinter den roten Augen stecken. Augentropfen befeuchten, reinigen und pflegen die Augen. Ausserdem sind sie ein gutes Mittel, um gerötete Augen zu beruhigen.

Welche Augentropfen helfen bei stark geröteten Augen?

Es gibt verschiedene Arten von Augentropfen, die bei roten und gereizten Augen helfen. Einige Augentropfen enthalten pflanzliche Inhaltsstoffe mit Augentrost und Sonnenhut. Sie lindern Augenbeschwerden, befeuchten trockene Augen und reinigen sie. Erhältlich sind zudem Augentropfen mit Dexpanthenol oder Hyaluronsäure, welche trockene Augen befeuchten können. Bei roten Augen aufgrund einer Allergie sind antiallergische Augentropfen geeignet.

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