25. September 2025
Brust- und Babypflege (Windeldermatitis)
Brust- und Babypflege – Tipps für die Brustwarzen und Babyhaut bei Windeldermatitis!
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Babyhaut ist besonders zart und empfindlich, vor allem am Babypo. Dort kann sich in den Windeln die Nässe stauen. Die Haut reagiert auf den Kontakt mit Urin oder Stuhl oft mit Reizungen und Entzündungen – ein Windelausschlag (Windeldermatitis) kann entstehen. Die Haut von Babys braucht daher eine gründliche, regelmässige und besonders sanfte Pflege. Auch die Brustwarzen von stillenden Müttern erleben einige Strapazen. Durch das häufige Saugen werden sie gereizt und können sich entzünden, was sehr unangenehm und schmerzhaft sein kann. Stillende Mütter brauchen daher eine schonende Pflege für ihre Brustwarzen.
Um einen wunden Po oder einen Hautausschlag im Bereich der Windel kommt kaum ein Baby herum, selbst wenn die Windel noch so viel Saugkraft besitzt. Um den Po herum herrscht ein feuchtwarmes Milieu. Ausserdem scheuert die Windel an der Haut und sie kommt mit Urin und Stuhl in Kontakt. Aus dem Urin kann sich aggressiver Ammoniak bilden, der die Haut reizt und den Babypo wund werden lässt.
Diese Faktoren können die empfindliche Babyhaut reizen und entzünden und zu einem Windelausschlag führen. Die Windeldermatitis ist eine sehr häufige entzündliche Hauterkrankung, die meist Babys und kleine Kinder betrifft.
Eine geschädigte Haut ist anfällig für Krankheitserreger wie Bakterien und Pilze (z.B. Hefepilze Candida albicans). Windelsoor ist der medizinische Fachbegriff, wenn Pilze die Haut befallen haben. Die Krankheitserreger werden über den Urin oder Stuhl ausgeschieden. Sie können sich auf der angegriffenen Haut ansiedeln und vermehren.
Anzeichen für eine Windeldermatitis können sein:
Bei einer Windeldermatitis ist es besonders wichtig, dass Sie den Babypo möglichst gut trocken halten und die gereizte und empfindliche Haut besonders gut pflegen.
Einige Tipps:
Wenn sich die Windeldermatitis nach einigen Tagen nicht bessert, sollten Sie Ihre Kinderarztpraxis aufsuchen und die Haut Ihres Babys begutachten lassen – es gibt folgende Behandlungen, meist in Form von Salben oder Cremes:
Die Brustwarzen können beim Stillen schnell wund werden. Vor allem in den ersten Tagen nach der Geburt erleben viele frisch gebackene Mütter ihre Brustwarzen als empfindlich und gereizt. Das Stillen kann dann schmerzhaft sein und dieses erschweren. Die empfindliche Haut der Brustwarze muss sich erst einmal an das kräftige Saugen des Babys gewöhnen. Wichtig ist es, dass stillende Mütter ihre Brust und Brustwarzen gut pflegen.
So besitzen zum Beispiel Salben mit Extrakten der Kamille entzündungshemmende, schmerzlindernde, juckreizmildernde, leicht desinfizierende und beruhigende Wirkung. Sie eignen sich – neben der Pflege wunder Babyhaut – auch zur Pflege von Brust und Brustwarzen. Vor dem Stillen entfernen Sie die Salbe im Bereich der Brustwarzen.
Salben mit den Wirkstoffen Dexpanthenol und Sonnenblumenöl lassen sich nicht nur in der Säuglingspflege, sondern auch als Brustwarzensalbe einsetzen. Beim Stillen können Brustwarzensalben wunden, entzündeten Brustwarzen vorbeugen oder diese behandeln.
Die Stiftung Stillförderung und die La Leche Liga Schweiz geben einige allgemeine Tipps fürs Stillen bei wunden Brustwarzen:
Es gibt verschiedene Massnahmen, die bei einer Windeldermatitis und einem wunden Babypo schnell helfen. Besonders wichtig ist, dass der Po trocken ist und öfters Luft an die Haut kommt. Wechseln Sie die Windeln zudem häufiger und achten Sie auf eine gute und sanfte Reinigung sowie ausreichende Hygiene. Eine gute Hautpflege und ein guter Hautschutz sind ebenfalls entscheidend bei einer Windeldermatitis, zum Beispiel mit Dexpantheol-, Sonnenblumenöl- oder Zinksalben.
Normalerweise dauert es nur wenige Tage, bis ein wunder Babypo heilt, wenn Sie die richtige Pflege und Behandlung für den Windelausschlag wählen, zum Beispiel häufiges Windelwechseln oder Salben mit Dexpanthenol, Sonnenblumenöl oder Zink. Wenn sich die Windeldermatitis nicht bessert, suchen Sie Hilfe bei einem Arzt, einer Ärztin oder Hebamme.
Mit einem Baby mit Windeldermatitis sollten Sie zum Arzt oder zur Ärztin, wenn sich die Hautsymptome nach einigen Tagen nicht bessern oder sogar verschlimmern. Der Windelausschlag kann sich ausdehnen und manchmal können eitrige Wunden oder Blasen hinzukommen. Auch bei einer vermutlichen Infektion mit Pilzen (Windelsoor) ist ein Arztbesuch ratsam.
Eine gute Pflege von wunden Brustwarzen ist besonders wichtig, aber viele Frauen fragen sich: Wie pflege ich eine wunde Brustwarze richtig? Sie können zum Beispiel Salben mit Dexpanthenol und Sonnenblumenöl zur Vorbeugung und Behandlung anwenden. Achten Sie ausserdem darauf, Ihr Baby beim Stillen korrekt anzulegen, damit die Brustwarze nicht weiter gereizt wird. Schützen Sie Ihre Brustwarzen zusätzlich durch Brustwarzenschoner vor Reibung. Manchmal können auch Stillhütchen hilfreich sein. Scheuen Sie sich nicht, Rat bei einer Stillberaterin oder Hebamme einzuholen.
Offene Brustwarzen heilen am schnellsten, wenn Sie einige Tipps beherzigen. Sie können zum Beispiel einige Tropfen Muttermilch auf die betroffene Stelle auftragen und sie an der Luft trocknen lassen. Es gibt zudem spezielle Wundauflagen sowie Salben mit Dexpanthenol, welche die Wundheilung unterstützen. Bei offenen Brustwarzen sollten Sie besonders auf eine gute Hygiene achten, damit keine Krankheitserreger über die offenen Stellen eindringen können.
Wenn wunde Brustwarzen erheblich schmerzen, können Sie das Stillen vorübergehend unterbrechen. Wie lange die Stillpause dauert, hängt von Ihren Beschwerden ab. Meist bessern sich wunde Brustwarzen innerhalb von wenigen Tagen wieder. Falls nicht, ziehen Sie eine Fachperson hinzu.
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