29. April 2022
Aphthen – Ursachen und Symptome
Nicht zu verwechseln ist der Lippenherpes mit den Aphthen. Dies sind kleine Schädigungen der Mundschleimhaut, die zu den häufigsten...
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Sie verspüren ein Ziehen, Bohren oder Pochen an einem Zahn? Oder beim Kontakt mit Süssem, Saurem, Scharfem, Heissem oder Kaltem oder beim Kauen schiesst ein heftiger Schmerz in einen Zahn? Akute Zahnschmerzen können sehr intensiv und äusserst unangenehm sein. Vielen Menschen tut irgendwann einmal im Leben ein Zahn weh. Zahnschmerzen sind ein Warnsignal dafür, dass mit Ihren Zähnen oder in Ihrem Mund etwas nicht stimmt.
Zahnschmerzen können vielfältige Ursachen haben. Der Grund kann ein kranker Zahn, aber auch eine andere Erkrankung im Mund sein. Manchmal liegt die Wurzel der Zahnschmerzen auch in einem anderen Bereich des Körpers.
Zahnschmerzen können Menschen jeglichen Alters betreffen – Erwachsene, Jugendliche und auch schon kleine Kinder. So kann zum Beispiel das Zahnen bei Kindern oder der Durchbruch der Weisheitszähne ein unangenehmer und schmerzhafter Prozess sein.
Zu den häufigsten Ursachen von Zahnschmerzen gehören:
💡 Schon gewusst?
Zahnschmerzen können sehr plötzlich und akut einsetzen und manchmal wieder vergehen. Meist ist die Schmerzfreiheit aber nur vorübergehend und die Zahnschmerzen setzen irgendwann erneut ein. Wichtig ist daher ein zeitnaher Besuch in Ihrer Zahnarztpraxis, um der Ursache Ihrer Zahnschmerzen auf den Grund zu gehen. Die Behandlung hängt immer von der Ursache ab. Wenn Zahnärztinnen und Zahnärzte diese behandeln, zum Beispiel Karies, eine Zahnfleischentzündung oder Parodontitis, haben Sie gute Chancen, Ihre Zahnschmerzen auch langfristig loszuwerden.
Bis zum Zahnarztbesuch können Sie selbst etwas tun, um die Zahnschmerzen in den Griff zu bekommen. Bei akuten Zahnschmerzen können Schmerzmittel helfen. Geeignet sind Schmerzmedikamente aus der Gruppe der Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), zum Beispiel der Wirkstoff Ibuprofen oder Diclofenac. NSAR wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend. Auch der Wirkstoff Paracetamol kann durch seine schmerzlindernde Wirkung bei Zahnschmerzen helfen.
Zusätzlich gibt es Präparate, die Reizungen und Schädigungen der Mundschleimhaut und der Lippen lindern können, zum Beispiel Aphthen. Sie besitzen schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkungen und gehen auch gegen Bakterien und Pilze vor.
Auch homöopathische Mittel können bei verschiedenen Mund- und Zahnproblemen helfen. Manche eignen sich schon für Babys und Kinder, zum Beispiel bei Problemen mit dem Zahnen. Homöopathische Mittel gibt es zum Beispiel als Gel oder Kügelchen.
Daneben sind verschiedene Hausmittel bekannt, die Zahnschmerzen vorübergehend – bis zum Zahnarztbesuch – lindern können. Einige Beispiele:
Zahnschmerzen vorbeugen können Sie, indem Sie auf eine gute Mund- und Zahnhygiene achten. Die schweizerische Zahnärzte Gesellschaft (SSO) gibt einige Tipps:
Gegen starke Zahnschmerzen können Sie zunächst Schmerzmittel einsetzen, zum Beispiel den Wirkstoff Ibuprofen. Er wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend und ist bei Zahnschmerzen bewährt. Allerdings sollten Sie der Ursache starker Zahnschmerzen beheben lassen, zum Beispiel Karies oder eine Zahnwurzelentzündung – und dies kann nur eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt.
Bei Zahnschmerzen sollten Sie eigentlich immer zum Zahnarzt oder der Zahnärztin gehen. Manchmal bessern sich Zahnschmerzen, kommen aber erneut wieder, wenn die Ursache nicht behoben ist. Schnell Ihren Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin aufsuchen sollten Sie, wenn die Zahnschmerzen sehr stark sind oder Schwellungen und Fieber auftreten.
Bei Zahnschmerzen können Sie selbst zu Hause etwas tun, denn nicht immer ist gleich ein Zahnarzttermin verfügbar. Kurzfristig helfen können Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol, Kälte (z.B. kühles, nasses Handtuch, Kühlpads) oder Hausmittel wie Nelken, Mundspülungen mit Salzwasser oder Kräutertee (z.B. Kamille, Salbei). Auch wenn Sie keine Zahnschmerzen mehr haben gilt: Suchen Sie zeitnah Ihren Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin auf.
Wenn Sie Zahnschmerzen ignorieren, kann dies einige Folgen haben. Eine Entzündung kann sich zum Beispiel verschlimmern und auf umliegendes Gewebe oder den Kieferknochen ausdehnen. Es kann sich ein schmerzhafter Abszess mit Eiteransammlung bilden. Infektionen mit Bakterien oder anderen Krankheitserregern können sich ebenfalls im Körper ausbreiten. Daher gilt bei Zahnschmerzen: Zeitnah einen Termin in der Zahnarztpraxis vereinbaren.
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