20. November 2025
Erkältung richtig behandeln
Halsschmerzen, Husten, Schnupfen – so behandeln Sie eine Erkältung richtig!
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Grippe (Influenza) und Erkältung (grippaler Infekt) sind Infektionskrankheiten, mit denen sich viele Menschen anstecken, besonders in der kalten Jahreszeit. In beiden Fällen sind Viren die Auslöser, aber die Symptome bei Grippe und Erkältung unterscheiden sich.
Habe ich eine Grippe oder Erkältung? Diese Frage stellen sich viele Menschen, wenn sie Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Heiserkeit verspüren. Auch wenn in beiden Fällen Viren die Verursacher sind – es gibt einige Unterschiede bei den Symptomen und beim Verlauf. Lesen Sie, was woran Sie erkennen können, ob Sie eine Grippe oder Erkältung erwischt haben.
An einer Erkältung (grippaler Infekt) erkranken viele Menschen in der Schweiz, meist sogar mehrmals pro Jahr. Besonders Kinder „fangen“ sich öfters Erkältungen ein, zum Beispiel im Kindergarten oder in der Schule.
Die Ursache der Erkältung können verschiedenste Viren sein, zum Beispiel Rhinoviren, Respiratory-Syncytial-Viren (RSV) oder Coronaviren (nicht Sars-CoV-2, der Erreger von Covid-19). Rund 200 verschiedene Erkältungsviren sind laut Schätzungen von Expertinnen und Experten bekannt. Weil es so viele verschiedene Erreger der Erkältung gibt, sind Menschen nach einer überstandenen Infektion nicht vor der nächsten Erkältung geschützt – sie können immer wieder neu an grippalen Infekten erkranken.
Diese Vielfalt an Erkältungsviren ist auch ein Grund, warum es gegen die Erkältung keine Impfung gibt – im Gegensatz zur Grippe, der Influenza. Hier können Sie sich durch eine jährliche Grippe-Impfung schützen.
Bei einer Erkältung sind verschiedene Wege der Übertragung bekannt. Meist werden die Erkältungsviren von Mensch zu Mensch über die Luft durch eine Tröpfcheninfektion weitergegeben. Beim Husten, Niesen oder Sprechen katapultieren Menschen mit einem grippalen Infekt Millionen feinster Tröpfchen in die Luft, die Erkältungsviren enthalten. Menschen in der Nähe können sie einatmen und sich so schnell anstecken.
Am höchsten ist die Ansteckungsgefahr in den ersten Tagen der Erkältung, wenn ein Mensch viel hustet, niest und sich besonders krank fühlt. In dieser Phase der Erkältung kann man jemanden schnell anstecken.
Auch an den Händen von Menschen mit einer Erkältung können Viren haften. Beim engen Kontakt, zum Beispiel beim Händeschütteln, können Erkältungsviren an andere Menschen weitergegeben werden. Viren können ausserdem an Gegenständen wie Tassen, Gläsern, Türgriffen oder Computertastaturen haften. Wer diese berührt und sich anschliessend mit den Händen ins Gesicht fasst, kann sich anstecken.
Die Infektionsgefahr ist an Orten besonders hoch, an denen viele Menschen dicht gedrängt zusammenkommen. Beispiele sind geschlossene Räume (z.B. Kino, Schule, Konzerte) oder öffentliche Verkehrsmittel (z.B. Bus, Bahn).
Eine Erkältung ruft verschiedene Symptome vor, die auf den ersten Blick ähnlich wie bei einer Grippe sind. Es gibt jedoch einige Unterschiede.
Im Gegensatz zu einer Grippe setzen die Erkältungssymptome nicht schlagartig und plötzlich ein, sondern entwickeln sich nach und nach. Es kommen immer neue Symptome hinzu, während andere langsam wieder abklingen. Die Inkubationszeit bei Erkältung beträgt meist ein bis drei Tage, kann aber – je nach Virus – auch länger sein. Die Inkubationszeit ist die Zeit zwischen der Ansteckung mit einem Krankheitserreger bis zum Auftreten der ersten Symptome.
Typische Symptome bei Erkältung sind:
Eine Grippe wird durch Grippeviren (Influenzaviren) ausgelöst. Die Inkubationszeit ist bei einer Grippe sehr kurz und beträgt nur ein bis zwei Tage – dann setzen die Symptome meist plötzlich und sehr heftig ein.
Im Gegensatz zu einer Erkältung fühlen sich Menschen mit einer Grippe schlagartig sehr krank und müssen in der Regel das Bett hüten. Die Beschwerden betreffen in der Regel den gesamten Körper. Typisch für eine Grippe sind Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten sowie Fieber, das auch höher steigen kann. Zusätzlich fühlen sich die meisten sehr matt, müde, abgeschlagen und sind nicht leistungsfähig. Bei einer Erkältung stehen etwas andere Symptome im Vordergrund, zum Beispiel der Schnupfen. Zudem sind Beschwerden bei einem grippalen Infekt in der Regel weniger stark ausgeprägt.
Die Symptome bei einer Grippe dauern mindestens eine Woche, bis sie langsam wieder abklingen. Die körperliche Erschöpfung und der Husten können aber noch länger anhalten. Wichtig ist es, dass Sie sich bei einer Grippe schonen und die Erkrankung vollständig auskurieren.
Erkältungen sind sehr anstrengend für den Körper und viele stellen sich daher die Frage, was schnell gegen die Erkältung hilft. Es gibt bis jetzt keine Therapie, die an der Ursache der Erkältung ansetzt und die Erkältungsviren selbst bekämpft. Allerdings lassen sich die Symptome durch verschiedene Behandlungen und Massnahmen mildern. Die Behandlung eines grippalen Infektes ist also eine rein symptomatische Therapie. Sie soll dafür sorgen, dass Sie sich besser fühlen und Ihren Alltag und Beruf trotz Erkältung gut bestreiten können.
Einige Beispiele, wie Sie eine Erkältung behandeln und welche Hausmittel helfen können:
Eine Erkältung kann unterschiedlich lang dauern. Im Schnitt sind die schlimmsten Symptome aber nach ungefähr einer Woche überstanden und die meisten fühlen sich wieder weitgehend gesund. Der Husten kann jedoch hartnäckiger sein und sogar mehrere Wochen anhalten. In der Regel heilt die Erkältung ohne Folgen wieder aus.
Allerdings schwächt eine Erkältung das Immunsystem. Dann können sich Bakterien in den oberen und unteren Atemwegen ansiedeln, zum Beispiel in den Nasennebenhöhlen oder in der Lunge. Ärzte und Ärztinnen sprechen von einer bakteriellen „Superinfektion“. Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) und Lungenentzündung (Pneumonie) können die Folgen sein. Bakterien lassen sich in der Regel mit Antibiotika behandeln. Ausserdem gibt es – wie bei einer Erkältung – Behandlungen, welche die Symptome der Erkrankung lindern können.
Auch wenn es einige Massnahmen und Tipps gibt: Vor einer Erkältung können Sie sich nicht wirklich schützen, denn Viren sind überall in der Luft. Im Gegensatz zur Grippe gibt es bei der Erkältung auch keine Impfung. Vor der Grippe (Influenza) können Sie sich durch eine jährliche Grippe-Impfung schützen. Der Grippe-Impfstoff wird jedes Jahr neu an die vorherrschenden Grippeviren angepasst und bietet somit meist einen guten Schutz.
Einer Erkältung vorbeugen können Sie, indem Sie den Kontakt mit den Erkältungsviren so gut wie möglich meiden. Wenn zum Beispiel Ihr Partner oder Ihre Partnerin erkrankt ist, können Sie sich durch allgemeine Massnahmen im Alltag wie Abstand halten und eine gute Hygiene schützen. Waschen Sie sich häufiger am Tag gründlich Ihre Hände mit Wasser und Seife. Auch die Anwendung von Desinfektionsmitteln (z.B. für Flächen und Gegenstände) kann Schutz vor Erkältungsviren bieten.
Ausserdem können Sie Ihr Immunsystem stärken, damit es besser gegen krankheitsauslösende Erreger wie Erkältungs- oder Grippeviren gewappnet ist. Gut für das Immunsystem sind unter anderem eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit viel Vitaminen und Mineralien, aber auch körperliche Aktivität in Form von viel Bewegung im Alltag und Sport. Manchmal gelingt es jedoch nicht, sich im Alltag ausreichend gesund zu ernähren, in manchen Phasen des Lebens ist auch der Nährstoffbedarf erhöht – dann sind Supplemente mit wichtigen Vitaminen und Mineralien eine Möglichkeit, um Ihr Immunsystem ausreichend für die Abwehr von Krankheitserregern aller Art zu stärken.
Fazit: Durch Massnahmen haben Sie die Chance, dass Sie sich bei einer Erkältung nicht anstecken.
Für Laien ist es nicht ganz einfach, eine Grippe oder Erkältung zu erkennen und zu unterscheiden. Die Symptome wie Husten, Schnupfen (verstopfte Nase) und Schmerzen wie Halsschmerzen, Kopfschmerzen oder Gliederschmerzen können bei beiden Infektionskrankheiten vorkommen. Allerdings setzen die Symptome bei einer Grippe plötzlich ein und sind sofort intensiv ausgeprägt. Menschen mit Grippe fühlen sich schlagartig schwer krank und müssen meist ins Bett. Bei einer Grippe kann hohes Fieber hinzukommen, was bei einer Erkältung eher selten ist. Die Symptome einer Erkältung setzen zudem nach und nach ein und sind in der Regel schwächer ausgeprägt. Kurzgefasst: Eine Grippe ist heftig und schnell, einer Erkältung milder und langsamer.
Wie man sich bei einem grippalen Infekt (Erkältung) fühlt, lässt sich zwar nicht allgemein sagen, aber ungefähr so beschreiben: Die Erkältung beginnt in der Regel mit Halsschmerzen, Heiserkeit, Schnupfen (verstopfte Nase) und manchmal leichtem Fieber. Dann kommt trockener Reizhusten hinzu, der allmählich in produktiven Husten übergeht. Die meisten Menschen mit einem grippalen Infekt fühlen sich matt, müde und weniger leistungsfähig – aber nicht so schwer krank wie bei einer Grippe, der Influenza. Oft können Menschen mit einer Erkältung noch verschiedenen Alltagstätigkeiten nachgehen.
Die Kopfschmerzen bei einer Erkältung entstehen meist, weil das Sekret in den oberen Atemwegen nicht abfliessen kann und sich staut. Es entsteht ein Druck in den Nebenhöhlen, der sich in Kopfschmerzen äussern kann. Auch das ständige Husten kann Kopfschmerzen verursachen.
Nein, eine Erkältung kann nicht zur Grippe werden, weil es sich um verschiedene Erreger handelt. Sie können aber beide Infektionskrankheiten nacheinander bekommen. Auf eine Grippe oder Erkältung kann zudem ein bakterieller Infekt folgen. Bakterien haben bei einem schon geschwächten Immunsystem leichteres Spiel.
Ja, bei Grippe und Erkältung handelt es sich um Infektionskrankheiten, die ansteckend sind. Sie können die Erkältungs- oder Grippeviren auf andere Menschen übertragen. Meist geschieht dies über Tröpfcheninfektion, wenn Sie husten, niesen oder sprechen. Aber auch andere Wege der Übertragung sind möglich.
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