Kopfschmerzen
Kopfschmerzen – was tun gegen das Pochen im Kopf?
Kopfschmerzen kurz erklärt
Kopfschmerzen sind eine neurologische Schmerzform im Bereich des Kopfs. Auch wenn es sich manchmal so anfühlen mag, aber Kopfschmerzen entstehen ausserhalb des Gehirns. Dieses besitzt selbst keine eigenen Schmerzrezeptoren. Kopfschmerzen können je nach Art und Ursache variieren: dumpf, pochend oder stechend. Ähnlich verhält es sich mit der Lokalisation. Der Schmerz kann einseitig, beidseitig, punktuell oder im Stirnbereich auftreten. Meist sind Frauen gar häufiger betroffen als Männer.
Was hilft gegen Kopfschmerzen?
Kopfschmerzen können bei Kindern und Erwachsenen gleichermassen auftreten. Statistisch betrachtet sinkt die Anzahl der Kopfschmerzattacken ab einem Alter von 45. Die häufigste Form sind Spannungskopfschmerzen. Um die Schmerzattacke so kurz wie möglich zu halten, gibt es einige Tipps, die Betroffene anwenden können:
Vorbeugende Massnahmen:
- Genug Wasser trinken: Eine häufige Ursache für Kopfschmerzen ist zu wenig getrunken zu haben. Schon ein Glas Wasser kann einen schnellen Effekt erzielen.
- Stress abbauen: Spannungskopfschmerzen entstehen gerne durch Stress, da sich währenddessen die Muskeln verspannen. Hier hilft meditieren oder gezielte Sportübungen durchzuführen.
- Schlafmangel vermeiden: Schlechter, unruhiger Schlaf oder unregelmässige Bettzeiten wirken sich ebenfalls nicht positiv auf die Erholung aus.
Lindernde Massnahmen:
- Bewegung: Bei Kopfschmerzen kann ein Spaziergang an frischer Luft helfen, um den Kopf zu entspannen.
- Wechselbäder: Helfen, die Durchblutung anzuregen, was zur Linderung der Kopfschmerzen beitragen kann.
- Massagen: Die Schläfen zu massieren hilft, die Kopfschmerzen zu lindern. Dabei kann auch Pfefferminzöl verwendet werden. Die Massage wirkt dem Pochen entgegen und das Pfefferminzöl anregend.
- Schmerzmittel: Schmerzmittel wirken lindernd. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke oder Drogerie beraten.
Die Arten von Kopfschmerzen
Es gibt mehr als 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Je nach Grund der Entstehung unterscheiden Fachleute primäre ohne erkennbare Ursache) und sekundäre Kopfschmerzen (infolge einer Erkrankung).
Primäre Kopfschmerzen
Circa 90 Prozent der primären Kopfschmerzen stufen Ärzte als ungefährlich ein. Dazu zählen zum Beispiel Spannungskopfschmerzen, Migräne oder Cluster-Kopfschmerzen – allesamt stellen sie eine Belastung für den Betroffenen dar.
Sekundäre Kopfschmerzen
Diese Form kann durch eine Erkrankung entstehen. Meistens stecken dahinter harmlose Infektionen wie Erkältungen (grippaler Infekt). Aber auch der Entzug sowie ein übermässiger Konsum von Medikamenten oder Alkohol ist möglicherweise ursächlich.
ab wann zum Arzt
Sollten Symptome wie haben wie:
plötzlicher Beginn, Beginn in erhöhtem Alter, Erhöhte Frequenz, Begleitsymptome wie Nackenstarre, Fieber, Ausschlag oder Kopfschmerzen nach einem Kopftrauma ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.