07. Juli 2025
Entspannt in den Urlaub – gut...
Urlaub: So reisen Sie gesund, entspannt und gut vorbereitet auf mögliche Magenprobleme!
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Übelkeit ist keine eigenständige Krankheit, sondern nur ein Symptom dafür, dass im Körper etwas nicht stimmt. Übelkeit kann durch verschieden äussere und innere Einflüsse, aber auch im Rahmen verschiedensten Erkrankungen entstehen. Sie beschreibt das flaue Gefühl im Magen, mit dem wohl die meisten Menschen schon einmal Bekanntschaft gemacht haben. Die Folge von Übelkeit kann Brechreiz und anschliessendes Erbrechen sein. In der medizinischen Fachsprache heisst die Übelkeit auch Nausea. Das Wort leitet sich vom lateinischen Begriff „nausea“ ab, was „Seekrankheit“ bedeutet.
Es gibt viele verschiedene Gründe für Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen. Einige Beispiele:
Je nach Ursache können Übelkeit und Erbrechen mit einigen weiteren Symptomen einhergehen. Dies können beispielsweise Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Appetitlosigkeit, allgemeine körperliche Schwäche, Kopfschmerzen oder Schwindel sein.
Wann sollte ich bei Übelkeit zum Arzt oder zur Ärztin gehen? Wenn die Übelkeit über längere Zeit anhält, sich verstärkt oder weitere Symptome hinzukommen, sollten Sie immer den Rat Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes einholen. Es gilt, die Ursache zu finden und die Übelkeit zu lindern.
Übelkeit ist ein Symptom, das sich meist gut behandeln lässt. Sie können auch Hausmittel, allgemeine Massnahmen und Tipps gegen die Übelkeit ausprobieren. Viele Menschen stellen sich die Frage, was schnell gegen Übelkeit hilft, weil das flaue Gefühl im Magen äusserst unangenehm ist und das Wohlempfinden beeinträchtigen kann. Welche Behandlung bei Übelkeit in Frage kommt, hängt von der Ursache ab. Der jeweilige Auslöser hat auch einen Einfluss darauf, wie stark die Übelkeit ist und wie lange sie anhält. Bevor Sie eine gezielte Behandlung der Übelkeit beginnen, sollte die Ursache geklärt sein.
Viele Menschen, denen übel ist, fragen sich: Was hilft sofort gegen Übelkeit? Einige Tipps und bewährte Hausmittel, die Ihnen gut tun können!
Übelkeit lässt sich als flaues Gefühl im Magen beschreiben. Sie entsteht, wenn das Brechzentrum im Gehirn durch bestimmte Faktoren gereizt wird. Dazu zählen zum Beispiel wie Magen-Darm-Infektionen, verdorbenes Essen, die Reisekrankheit, hormonelle Umstellungen (z.B. Schwangerschaft, Menstruation) oder Stress.
Wenn Ihnen im Auto schlecht wird, kann die Reisekrankheit (Kinetose) mit Reiseübelkeit dahinter stecken. Sie kann zum Beispiel entstehen, wenn der Fahrer oder die Fahrerin immer wieder abbremst und beschleunigt oder durch viele Kurven fährt. Diese Bewegungen nimmt das Gleichgewichtsorgan im Innenohr wahr. Gleichzeitig signalisieren die Augen, dass man selbst still sitzt. Das Gehirn erhält also widersprüchliche Informationen und reagiert darauf mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Schwindel.
Eine morgendliche Übelkeit kann verschiedene Gründe haben. Am bekanntesten ist wohl eine Schwangerschaft. Darüber hinaus kann ein niedriger Blutzuckerspiegel am Morgen, eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme am vergangenen Tag oder zu fettes und spätes Essen am vorherigen Abend eine Morgenübelkeit auslösen.
Übelkeit kann auch ohne Erbrechen vorkommen. So können zum Beispiel Stress, Alkohol und Nikotin den Magen reizen und Übelkeit auslösen, ohne dass Sie sofort erbrechen müssen. Auch in der Schwangerschaft kann Ihnen übel sein, ohne dass Sie erbrechen müssen.
Übelkeit ist zwar ein flaues Gefühl im Magen, aber zuständig für die Wahrnehmung der Übelkeit ist ein anderes Organ, nämlich das Gehirn. Genauer gesagt, das Brechzentrum im Gehirn. Die Region, in der das Brechzentrum seinen Sitz hat, heisst verlängertes Mark oder Medulla oblongata. Dieses ist wiederum ein Bereich des Hirnstamms.
Übelkeit kann gefährlich werden, wenn darauf häufiges und starkes Erbrechen folgt. Der Körper verliert dabei viel Flüssigkeit (Gefahr der Austrocknung oder Dehydrierung) sowie Mineralstoff. Dadurch kann der Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt aus der Balance geraten. Organe wie das Herz, die Leber oder Nieren können dann eventuell nicht mehr richtig arbeiten. Manche Frauen leiden zum Beispiel unter sehr starkem Schwangerschaftserbrechen (Emesis gravidarum). Sie können kaum mehr Nahrung zu sich nehmen und behalten. Dann kann eine ärztliche Behandlung notwendig sein.
Manche Symptome, die zusammen mit Übelkeit auftreten, gelten als Alarmsignale, bei denen Sie zeitnah ärztliche Hilfe suchen sollten. Alarmierend, zum Beispiel das Erbrechen von Blut oder Begleitsymptome wie starke Schmerzen, Fieber, Schwindel oder Bewusstseinsstörungen – rufen Sie in diesem Fall den Rettungsdienst oder Notarzt unter 144.
Kinder zwischen 2 und 12 Jahren haben häufig mit Reiseübelkeit zu kämpfen. Dagegen sind Babys und Menschen über 50 Jahren selten davon betroffen. Der Grund: Babys haben noch keinen ausgeprägten Gleichgewichtssinn und bei älteren Personen lässt die Wahrnehmung ganz allgemein aufgrund des Alterungsprozesses nach.
Platzieren Sie sich, wenn möglich, in Fahrtrichtung. Zudem sollten Sie während der Fahrt kein Buch lesen. Was hilft, sind Bewegung und frische Luft: Öffnen Sie also öfters das Fenster und legen Sie bei Autoreisen kleine Pausen ein.
Es gibt verschiedene Massnahmen, um der Reisekrankheit vorzubeugen: Verzichten Sie am Tag vor dem Reiseantritt auf Alkohol, nehmen Sie nur leichte Kost zu sich und trinken Sie genügend Wasser. Halten Sie für alle Fälle Medikamente und eine Spucktüte bereit.
07. Juli 2025
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