20. April 2025
Pollenkalender für die Schweiz
Pollenkalender für die Schweiz – welche Pollen fliegen wann?
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Wie hoch ist die Pollenbelastung in verschiedenen Ländern Europas? Dies ist gut zu wissen, wenn Sie unter Heuschnupfen leiden und in ein europäisches Land verreisen beziehungsweise dort Urlaub machen möchten.
Es gibt verschiedene Dienste, die interaktive Karten zu derzeitigen Pollenbelastung in Europa anbieten. Dort können Sie sich tagesaktuell informieren, welche Pollen in welcher Menge in welchem europäischen Land fliegen. Auch eine Vorhersage zum Pollenflug der nächsten Tage bieten manche Dienste an.
Die folgenden ausgewählten Europakarten von Polleninformation.at zeigen, wie hoch die durchschnittlich zu erwartende Belastung für die wichtigsten Pollenarten in verschiedenen europäischen Ländern ist. Daraus können Sie ersehen, welche Pollen voraussichtlich wann und in welcher Menge in der Luft umherkurven. Dies erleichtert Ihre Urlaubsplanung.
Die Karten basieren auf den Daten der letzten 10 bis 15 Jahre, die an mehr als 300 Standorten in ganz Europa erhoben wurden. Alle Europakarten mit den wichtigsten Pollen und deren Flugzeiten von Januar bis Dezember finden Sie hier. Zudem verfügt die Webseite über einen Chatbot namens „Pollee“. Dieser digitalen Assistentin können Sie gezielt Ihre Fragen stellen.
Haselpollen: Mittlere bis hohe Belastung in Frankreich und Teilen Mitteleuropas.
Reisetipp: Spanien, Portugal, Italien, skandinavische Länder, baltische Staaten, Schottland, Irland, Nordirland, Polen, Griechenland, Türkei
Erlenpollen: Sehr hohe bis hohe Belastung in Frankreich, hoher bis mittlerer Pollenflug in Teilen Mitteleuropas.
Reisetipp: Norwegen, Schweden, Finnland, Griechenland, Türkei, Süden Spaniens und Portugals, Schottland, Irland
Eschenpollen: Sehr hohe bis hohe Belastung in Polen, hoher bis mittlerer Pollenflug in West- und Mitteleuropa sowie Teilen Südosteuropas.
Reisetipp: Süditalien, Portugal, Spanien, Türkei, Griechenland, Irland, Norwegen, Schweden, Finnland, Estland, Lettland
Birkenpollen: Sehr hohe bis hohe Belastung in West- und Mitteleuropa sowie Teilen Südost- und Osteuropas, Englands und Schwedens.
Reisetipp: Süden von Spanien, und Portugal, Italien, Norden von Schweden, Norwegen, Finnland, Griechenland, Türkei, Rumänien (Schwarzes Meer).
Gräserpollen: Sehr hohe bis hohe Belastung in Süd-, West- und Mitteleuropa sowie Teilen Südosteuropas.
Reisetipp: Norden von Norwegen, Schweden und Finnland, Süden von Griechenland und Türkei, Irland, Teile Rumäniens (Schwarzes Meer).
Beifusspollen: Sehr hohe Belastung in mitteleuropäischen Ländern wie Polen, Slowakei und Ungarn sowie den baltischen Staaten Lettland und Litauen.
Reisetipp: Portugal, Spanien, Südfrankreich, Griechenland, Türkei, Süddeutschland, Süditalien, Grossbritannien, Irland, Norwegen, Schweden, Norden Finnlands.
Ambrosiapollen: Sehr hohe Belastung in mittel- und südosteuropäischen Ländern wie Slowakei, Ungarn, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Serbien sowie Teilen Rumäniens, Frankreichs und Italiens (Norden).
Reisetipp: Spanien, Portugal, Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Italien, Griechenland, Türkei, Grossbritannien, Irland, skandinavische Länder, baltische Staaten.
Es gibt einige weitere Dienste, die umfangreiche und aktuelle Informationen über den Pollenflug in Europa bieten. Die wichtigsten im Überblick!
Die Pollenbelastung in Europa kann im Jahresverlauf hoch und die Pollensaison sehr lang sein. Aufgrund des Klimawandels und des oft wärmeren Winters fliegen die Pollen immer früher im Jahr. So machen Hasel und Erle meist den Anfang, sie gehören zu den Frühblühern. Manchmal fliegen sogar schon mitten im Winter im Dezember die ersten Pollen.
Die Frage, in welchem Land die meisten Pollen fliegen, lässt sich nicht pauschal beantworten. Es hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel vom Klima und der Vegetation in einem Land. In Ländern mit einer üppigen Vegetation und einer grossen Pflanzenvielfalt schwirren oft sehr viele verschiedene Pollen in der Luft umher. Um das Land mit den meisten Pollen herauszufinden, müssten ausserdem in jedem Land Messstationen verfügbar sein, die die Menge der Pollen und den Pollenflug exakt aufzeichnen. Dies ist aber nicht flächendeckend der Fall. Die Schweiz betreibt zum Beispiel mit MeteoSchweiz ein öffentliches Nationales Pollenmessnetz. Es liefert stündliche Pollendaten in Echtzeit.
Gut geeignet für Menschen mit einer Pollenallergie sind zum Beispiel Regionen, die am Meer liegen. Ein Beispiel ist die Atlantikküste in Frankreich, Spanien oder Portugal. Aber auch Länder, in denen Berge vorhanden sind, eignen sich bei einer Pollenallergie. Dazu gehört zum Beispiel die Schweiz. In den Bergen ist die Konzentration an Pollen deutlich geringer und Menschen mit Heuschnupfen erleben weniger und schwächer ausgeprägte Symptome.
Es gibt Hinweise darauf, dass sich saisonale Allergien in europäischen Ländern verschlimmern können. Die Gründe dafür könnten der Klimawandel und das wärmere Wetter sowie eine erhöhte Kohlendioxidmenge in der Luft sein. Wärmere Temperaturen könnten das Wachstum von Pflanzen fördern und somit auch den Ausstoss von Pollen. Saisonale Allergien wie die Pollenallergie könnten also intensiver werden und länger andauern.
Es lässt sich nicht sagen, welche Stadt über das Jahr gesehen die höchste Pollenbelastung hat. Wie viele Pollen sich in der Luft befinden, hängt von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel von der Jahreszeit, der Art der Pollen und auch vom Klima vor Ort. Darüber hinaus spielt die Vegetation einer Stadt eine wichtige Rolle. Manche Städte verfügen über viel Grün, zum Beispiel über Bäume und Sträucher verschiedenster Art.
Die meisten Menschen mit Heuschnupfen reagieren allergisch auf die Pollen von Gräsern, Bäumen wie Hasel oder Erle oder auf Ambrosia. Zu den seltensten Pollenallergien zählen Allergien gegen die Pollen von Linde, Ulme, Kiefer oder Eiche. Allergien gegen die Pollen von Platanen und Brennnesseln gelten ebenfalls als selten.
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