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Allergien & Heuschnupfen

Heuschnupfen – Hilfe bei Pollenallergie!

Für Menschen mit Heuschnupfen ist der Frühling oft kein grosser Spass! Wenn die ersten Sonnenstrahlen Wärme verbreiten, erwacht auch die Natur wieder aus dem „Winterschlaf“. Gräser, Bäume und Sträucher beginnen zu blühen und „pusten“ Millionen von Pollen in die Luft. Menschen mit Heuschnupfen reagieren übermässig auf die eigentlich harmlosen Pollen – ihr Immunsystem setzt einige unerwünschte Reaktionen in Gang. Die Nase läuft, eine Niesattacke jagt die nächste und die Augen tränen, sind gerötet und jucken. So sind Spaziergänge im Grünen oft kein Vergnügen.

Wie häufig ist eine Allergie auf Pollen?

Heuschnupfen ist keine Seltenheit. AHA, das Allergiezentrum Schweiz, schätzt, dass allein in der Schweiz rund 20 Prozent der Menschen unter Heuschnupfen leiden. Diese Allergieart betrifft Menschen jeglichen Geschlechts und Alters weltweit. Auch schon Kinder haben oft mit einer Pollenallergie zu kämpfen.

Betroffene reagieren auf eine oder mehrere Pollenarten allergisch. Die meisten – nämlich rund 70 Prozent – haben jedoch eine Allergie auf Gräser. Wenn diese blĂĽhen, gibt es kaum ein Entkommen, denn: Die BlĂĽte eines einzigen Grashalms enthält etwa vier Millionen Pollen.  Weniger allergen sind dagegen die Pollen von Nadelhölzern wie der Tanne oder Fichte. Auf diese reagieren deutlich weniger Menschen allergisch.

Was passiert bei Heuschnupfen?

Die Pollen von Gräsern, Bäumen, Sträuchern, Kräutern oder Blumen sind leicht und werden über die Luft verbreitet, besonders im Frühjahr und Sommer. Menschen atmen den Blütenstaub aus Millionen von Pollen über die Nase ein. Die kleinen Quälgeister können aber auch in die Augen gelangen.

Pollen beherbergen Eiweisse, die beim  Kontakt mit den menschlichen Schleimhäuten freigesetzt werden (z.B. Nase oder Augen). Das Immunsystem von Menschen mit Heuschnupfen stuft diese Eiweisse fälschlicherweise als „fremd“ und „gefährlich“ ein und reagiert übermässig auf diese Stoffe. Schon wenige Pollen reichen aus, um eine heftige Reaktion des Immunsystems auszulösen. Dieses bildet spezielle Abwehrstoffe, sogenannte IgE-Antikörper. Das Kürzel IgE steht für Immunglobulin E. Es spielt eine wichtige Rolle bei Allergien.

Die Antikörper binden an die Mastzellen. Das sind spezielle Abwehrzellen des Immunsystems, die daraufhin entzündungsauslösende Stoffe freisetzen. Ein Beispiel ist das Histamin. Gemeinsam mit anderen Botenstoffen regt Histamin die Drüsen an, Sekret zu produzieren und abzugeben. Es kommt zu Entzündungen der Schleimhäute der Nase oder Augen. Ausserdem reizen die Stoffe die Nerven.

Das Ergebnis sind folgende Symptome bei Heuschnupfen:

  • Laufende Nase (Fliessschnupfen)
  • Juckende Nase, Niesreiz und Niesattacken
  • Verstopfte Nase, das Atmen durch die Nase fällt schwer
  • Tränende, gerötete und juckende Augen
  • Juckreiz im Gaumen, in der Nase und in den Ohren
  • Hustenreiz
  • Heiserkeit

Der  Heuschnupfen ist eine Allergie vom „Soforttyp“. Das bedeutet: Die Symptome beginnen sofort, wenn die Pollen mit den Schleimhäuten der Nase und mit den Augen in Kontakt gekommen sind.

Die Veranlagung für den Heuschnupfen wird oft vererbt. Kinder, deren Eltern Heuschnupfen oder eine andere Allergie haben, besitzen ein erhöhtes Risiko, selbst eine Allergie zu entwickeln. Diese Neigung zu einer Allergie (z.B. Pollenallergie) nennen Fachleute „Atopie“ oder „.Allergiebereitschaft“. Auch andere Erkrankungen wie das allergische Asthma oder eine Neurodermitis (atopische Dermatitis) können bei Betroffenen vorkommen. Allerdings spielen auch immer Umweltfaktoren mit, wenn eine Allergie ausbricht, etwa Rauchen oder Abgase.

Pollenallergie: Welche Auslöser sind häufig?

Das Allergiezentrum Schweiz nennt drei Gruppen von Auslösern, die bei Heuschnupfen eine wesentliche Rolle spielen:

  • Gräser: Wiesenlieschgras, Knäuelgras, Englisches Raygras, aber auch Getreide wie Roggen, Hafer oder Mais
  • Bäume: Hasel, Erle, Esche, Birke, Hagebuche, Eiche
  • Kräuter: Beifuss, Nessel, Traubenkraut (Ambrosia)

Wann fliegen welche Pollen in der Schweiz?

Welche Pollen in der Schweiz gerade fliegen und wie stark der Pollenflug ist, können Sie auf verschiedenen Wegen herausfinden. Beispiele:

  • Pollenflug in Echtzeit und Prognose (z.B. pollenundallergie.ch). Die Website bietet Information, wann Sie mit dem Flug „Ihrer“ allergieauslösenden Pollen in der Schweiz rechnen mĂĽssen. Sie können die Pollendaten an Ihrem Wohnort in Echtzeit verfolgen. Ausserdem können Sie einen Blick auf die Prognose des Pollenflugs in den nächsten Tagen werfen.
  • Pollen-Apps, (z.B. App „Pollen-News“), im App-Store und bei GooglePlay
  • Saisonaler Pollenkalender, (z.B. www.pollenundallergie.ch), dieser zeigt das durchschnittliche Auftreten allergener Pollenarten, gemittelt ĂĽber mehrere Jahre. Unser eigener Pollenkalender hier.

Zu beachten ist:

  • Wie stark der Pollenflug in der Schweiz ausfällt, kann von Jahr zu Jahr verschieden sein.
  • Auch der Beginn und die Dauer der Pollensaison in der Schweiz können in jedem Jahr unterschiedlich sein.
  • Der Verlauf der Witterung hat einen Einfluss darauf. Inzwischen spielt aber auch der Klimawandel eine Rolle. Steigende Temperaturen sorgen dafĂĽr, dass die Pollen verstärkt, frĂĽher und auch länger fliegen.

Etagenwechsel und Kreuzallergie – was ist das?

Wenn Heuschnupfen unbehandelt bleibt, können Menschen mit einer Pollenallergie im Verlauf ein allergisches Asthma entwickeln. Medizinische Fachleute bezeichnen dies als „Etagenwechsel“. Dann betrifft die Allergie nicht nur die oberen, sondern auch die unteren Atemwege.  Die Bronchien in der Lunge reagieren dann ebenfalls überempfindlich und es entwickelt sich ein Asthma bronchiale.

Manche Menschen mit einer Allergie auf Pollen reagieren zugleich allergisch auf bestimmte Lebensmittel. „Kreuzallergie“ ist der Fachbegriff dafür. Sie entsteht, wenn die Allergene aus den Pollen den Allergenen aus Nahrungsmitteln sehr ähnlich sind. Das körpereigene Abwehrsystem betrachtet diese Allergene aus Lebensmitteln dann ebenfalls als „fremd“. Oft sind Menschen mit einer Allergie auf Birkenpollen von einer Kreuzallergie betroffen. Sie reagieren zum Beispiel zusätzlich allergisch auf Äpfel. Auftreten können Symptome wie Kribbeln, Juckreiz oder ein pelziges Gefühl im Mund.

Wie lässt sich Heuschnupfen behandeln? 

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten bei Heuschnupfen. Manche Therapien setzen an den Symptomen an und lindern diese. Dagegen nimmt die sogenannte Hyposensibilisierung die Ursache der Pollenallergie ins Visier – nämlich das Immunsystem.

Symptome bei Heuschnupfen lassen sich durch Medikamente behandeln. Zum Einsatz kommen vor allem Wirkstoffe aus der Gruppe der:

  • Antihistaminika – sie blockieren die Wirkung des Histamins und somit die allergische Reaktion.
  • Kortikosteroide („Kortison“) – sie hemmen die Produktion von EntzĂĽndungsbotenstoffen im Körper.
  • Leukotrienantagonisten – sie sorgen dafĂĽr, dass bestimmte EntzĂĽndungsbotenstoffe (die Leukotriene) ihre Wirkung nicht entfalten können.
  • Mastzellstabilisatoren – sie setzen an den Mastzellen an und verhindern, dass diese EntzĂĽndungsbotenstoffe freisetzen.

Diese Medikamente gibt es in verschiedenen Darreichungsformen, etwa als Nasensprays, oder Augentropfen, die lokal vor Ort (Nase, Augen) die Symptome dämpfen. Daneben sind Tropfen, Tabletten oder Lutschtabletten erhältlich, die  im gesamten Körper wirken.

Die Hyosensibilisierung (auch Desensibilisierung oder Spezifische Immuntherapie = SIT) ist die einzige Therapie, die an der Ursache des Heuschnupfens ansetzt. Dabei wird das Immunsystem schrittweise trainiert und daran gewöhnt, dass es sich nicht mehr gegen die Pollen zur Wehr setzt.

Es gibt zwei Prinzipien:

  • SCIT: Bei der subkutanen Immuntherapie spritzen Ă„rztinnen und Ă„rzte das auslösende Allergen in steigender Dosierung unter die Haut. SCIT dauert etwa drei bis fĂĽnf Jahre.
  • SLIT: Bei der sublingualen Immuntherapie werden Tropfen oder Tabletten unter der Zunge verabreicht. Hier steigt die Dosierung nicht wie bei der SCIT, sondern sie ist jeden Tag gleich. SLIT können Sie auch zu Hause durchfĂĽhren. Auch hier sollte die Behandlung mindestens drei Jahre dauern, raten medizinische Fachleute.

Die Hyposensibilisierung kann die Symptome deutlich lindern. Manchmal bleiben die Beschwerden sogar ganz aus. Auch das Risiko fĂĽr einen Etagenwechsel (z.B. in die Lunge, allergisches Asthma) und fĂĽr die Entwicklung weiterer Allergien sinkt.

Wichtig bei Heuschnupfen ist auch die Strategie der Allergenkarenz. Dabei vermeiden Sie den Kontakt mit „Ihrem“ Allergieauslöser, machen also möglichst einen Bogen um ihn herum. Einige Tipps, wie die Allergenvermeidung gelingen kann:

  • Informieren Sie sich, wann welche Pollen in der Schweiz und in welchen Mengen fliegen (z.B. App „Pollen-News“).
  • Wenn „Ihre“ Pollen in der Luft unterwegs sind, passen Sie Ihre Aktivitäten in der Freizeit an. Halten Sie sich zum Beispiel nur kurz im Freien auf und gehen Sie besser frĂĽh am Morgen oder später am Abend nach draussen. Dann ist die Pollenkonzentration in der Luft niedriger.
  • Wenn Sie Sport treiben möchten, weichen Sie besser auf Indoor-Sport aus (z.B. Klettern in der Halle, Tennis, Badminton).
  • Tragen Sie draussen eine Sonnenbrille. So haben Pollen weniger Chancen, in die Augen zu gelangen.
  • Bei hohen Pollenkonzentrationen lĂĽften Sie nicht zu ausgiebig, sondern nur kurz und stossweise. Wenn es länger geregnet hat oder wenn Sie Pollengitter am Fenster angebracht haben, können Sie auch länger lĂĽften.
  • FĂĽr das Auto ist der Einbau eines Pollenfilters (HEPA-Filter) ratsam. Warten Sie ihn regelmässig, damit er während der Pollensaison gut funktioniert.
  • Kleidung, die Sie tagsĂĽber getragen haben, sollten Sie nicht im Schlafzimmer ausziehen und dort ablegen. Daran können viele Pollen haften.
  • Waschen Sie sich Ihre Haare, bevor Sie zu Bett gehen.
  • Waschen Sie Ihre Bettwäsche öfters. Hängen Sie ausserdem Ihre Wäsche nicht im Freien auf, sondern in den Innenräumen.
  • Wenn Sie eine Kreuzallergie haben: Lassen Sie sich ärztlich zu den Lebensmitteln und der Ernährung beraten. Bei einer Kreuzallergie auf Ă„pfel gibt es zum Beispiel Sorten, die weniger allergenes Potenzial haben. Auch die Zubereitung der Nahrungsmittel spielt eine Rolle.
  • Wenn Sie eine Reise oder einen Urlaub planen: Es gibt Gegenden, die als „pollenarm“ gelten. Beispiele: Hochgebirge, Inseln oder die KĂĽstenregion.

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